Wilkommen bei Andreas Baumkircher

Ihr Spezialist für Jagd- Sport- & Schwarzpulverwaffen

Vorgeschichte

Beim Wettkampfschießen mit Vorderlader Revolvern ergibt sich ein Problem, speziell bei wärmeren Temperaturen, das beim 2. mal laden der Trommel die Bohrung mehr oder weniger verschmaucht oder gar verkrustet wird  , dadurch  ergibt sich ein höherer Einpresswiederstand des Geschosses, was in der Regel zu einer etwas höheren Treffpunktlage führt. Beim Wettkampf nach MLAIC Regel ist es nicht gestattet die Trommel herauszunehmen um sie zu reinigen, im Revolver zu reinigen ist ziemlich umständlich und so habe ich mir überlegt wieso nicht so  laden wie eine Schwarzpulverpatrone, nämlich mit einem Grease Cookie unter dem Geschoss und keinerlei sonstige Zwischenmittel.

Dazu brauchte es eine neue Ausrüstung bzw. neues Werkzeug:

Die Herstellung für einen Fettstreifen war noch einfach,
weil  ich da auf den von mir verbesserten Grease Cookie
Extruder zurückgreifen konnte , dieser hat den Vorteil,
dass ich die Dicke des Fettstreifens variieren kann. 
 
  Dann brauchte es eine Vorrichtung um den Grease Cookie
auszustechen und in die Trommelbohrung zu platzieren.
Nach einigen Herum tüfteln fand ich eine wahrhaft smarte Lösung,
nämlich meinen Grease Cookie Applikator.

Damit lässt  sich das Grease Cookie einfach ausstechen und problemlos setzen

Wie bei der Schwarzpulverpatrone wollte ich auch eine Kartonscheibe
auf das Pulver setzen damit das Pulver nicht phlegmatisch wird,
um die Kartonscheiben  auszustanzen brauchte ich
natürlich ein Locheisen mit dem Durchmesser
der Trommelbohrung ( 9,6 mm )
dieser Durchmesser ist aber nicht handelsüblich
also nahm ich ein 9mm Locheisen
und habe es mit einem Hartmetall Werkzeug ausgedreht
 

Um die Kartonscheibe runter zudrücken habe ich mir dazu einen Stößel angefertigt.

Nun ging es an das Umsetzen der Theorie in die Praxis und was soll ich sagen, es
war besser als ich es je erhofft hätte 
Die Trommelbohrung hatte jetzt oberhalb der Kartonscheibe einen ganz feinen Fettfilm
und jede nachfolgende Trommel ließ sich gleich laden wie die erste, auch die Schmierung im Lauf war perfekt was sogleich am Fettring an der Mündung erkennbar war, nach Beendigung des Schießens brauchte man den Lauf nur durchwischen und er was sauber und es war keinerlei Verbleiung festzustellen.
Es haben sich dadurch mehrere Vorteile gegenüber der herkömmlichen Lademethode
heraus kristallisiert nämlich.

1. Keine Verkrustung der Trommelbohrung
2. Kein Zwischenmittel mehr erforderlich
3. Kein wegblasen des Fettes durch die Pulvergase
4. Absolut gleichmäßige Schmierung des Laufes
5. Immer gleichmäßige Treffpunktlage

Aufbau im Schnitt der neuen Lademethode

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